{"id":302,"date":"2019-08-19T00:00:00","date_gmt":"2019-08-19T00:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"2021-03-10T15:16:51","modified_gmt":"2021-03-10T15:16:51","slug":"nrburgring-zwei-rennen-zwei-podestpltze-patric-niederhauser-baut-vorsprung-in-der-meisterschaft-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.patricniederhauser.com\/index.php\/2019\/08\/19\/nrburgring-zwei-rennen-zwei-podestpltze-patric-niederhauser-baut-vorsprung-in-der-meisterschaft-aus\/","title":{"rendered":"N\u00fcrburgring: Zwei Rennen, zwei Podestpl\u00e4tze: Patric Niederhauser baut Vorsprung in der Meisterschaft aus"},"content":{"rendered":"<p>Ein neues Kapitel im Sommerm&auml;rchen: Patric Niederhauser und sein Teamkollege Kelvin van der Linde sind mit einer Topleistung in beiden Rennen und Qualifyings dem Traum Titelgewinn ein geh&ouml;riges St&uuml;ck n&auml;her gekommen. Wie auch schon in Zandvoort waren die Wetterbedingungen alles andere als einfach. Regen, abtrocknende Strecke, trockene Verh&auml;ltnisse &#8211; typisches Eifelwetter bei der f&uuml;nften Saisonstation des ADAC GT Masters auf dem N&uuml;rburgring. Und wie widrig die Bedingungen auch gewesen sein m&ouml;gen, Niederhauser und van der Linde bewahrten stets einen k&uuml;hlen Kopf. Der Lohn: Zweimal Platz drei. Dabei nehmen die Beiden 36 Punkte mit nach Hause. Im ersten Rennen fuhr ein Gaststarter auf Platz zwei, der keine Meisterschaftspunkte erhielt. Somit bekamen Niederhauser und van der Linde die Z&auml;hler f&uuml;r Position zwei, obwohl sie als Dritte ins Ziel fuhren. Mit einem Sieg in Most und insgesamt f&uuml;nf Podestpl&auml;tzen f&uuml;hren Niederhauser und sein Teamkollege nun mit 40 Punkten Vorsprung die Fahrerwertung an.<\/p>\n<p>Niederhauser ebnete dem ersten Erfolg des Wochenendes mit einer fantastischen Performance im Qualifying den Weg. Weniger als eine Zehntelsekunde trennte seine Bestzeit von der Pole Position. Der Start gelang dem Schweizer aus Kehrsatz hervorragend. Nach der dritten Kurve sp&uuml;rte der 27-J&auml;hrige einen Schlag eines Konkurrenten, was sich auf die Lenkung des Audi R8 LMS mit der Startnummer 31 negativ auswirkte. Dennoch hielt Niederhauser die Position souver&auml;n. Sein Teamkollege brachte Platz drei sicher &uuml;ber die Ziellinie. Das zweite Rennen ging Teamkollege van der Linde nach einer starken Leistung im Qualifying von Platz zwei aus an. Nach dem Fahrerwechsel verlor das Fahrerduo eine Position. Trotz st&auml;rkerer Pace ging Niederhauser kein unn&ouml;tiges Risiko ein und sicherte mit Platz drei das zweite Podium des Wochenendes f&uuml;r die Meisterschaftsf&uuml;hrenden.<\/p>\n<p>Rechnerisch k&ouml;nnen Niederhauser und van der Linde bereits am kommenden Rennwochenende auf dem Hockenheimring (13. bis 15. September) den Meistertitel gewinnen.<\/p>\n<p><strong>Patric, herzlichen Gl&uuml;ckwunsch zu den Podestpl&auml;tzen vier und f&uuml;nf. Das waren zwei &auml;u&szlig;erst spannende Rennen&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Vielen Dank. Beide Rennen waren super. Es ist vieles f&uuml;r uns gelaufen. An dieser Stelle gro&szlig;en Dank an Kelvin, der sein Qualifying am Sonntag richtig gut zusammengebracht und die Pole denkbar knapp verpasst hat. Der Job war mega, genauso wie sein Stint. Wir kamen fr&uuml;her in die Box, weil wir erwartet haben, durch Nachz&uuml;gler, die bereits ihren Fahrerwechsel vorgenommen haben, aufgehalten zu werden. Das ist immer mit etwas Risiko behaftet und ging sich f&uuml;r uns nicht aus.<\/p>\n<p><strong>Die Startphase im ersten Rennen war zum Bersten spannend. Wie hast du es im Cockpit erlebt?<\/strong><\/p>\n<p>Am N&uuml;rburgring ist es in der Startphase besonders in der ersten Kurve immer heikel. Genauso im Infield, das kennen wir aus der Vergangenheit, da kann viel passieren. Gerade wenn zwei Teamkollegen ganz vorne mitmischen. Aber Dennis wusste nat&uuml;rlich auch, worum es geht. Ich hatte keine Angst, dass er mir unfair die T&uuml;r zumachen w&uuml;rde oder so. Aber klar, er f&auml;hrt auch sein Rennen und mich vorbeiwinken muss er nat&uuml;rlich auch nicht. Er hat ja gezeigt, dass er die Pace hat. Und wenn man da zu zweit nebeneinander durch drei Kurven f&auml;hrt, versucht man nat&uuml;rlich, keine Pl&auml;tze zu verlieren und zwischen den Teamkollegen keinen Kontakt zu haben. Wir beide haben das untereinander sehr gut gel&ouml;st, danke an ihn f&uuml;r das Fairplay. Aber der Rest der Startphase war sehr hei&szlig;. In Turn drei habe ich einen Schlag bekommen und danach war das Lenkrad etwas schief. Das hat den Rest des Rennens nicht so einfach gemacht.<\/p>\n<p><strong>Du hast letztlich einen Gaststarter ziehen lassen, um die wichtigen Meisterschaftspunkte nicht zu gef&auml;hrden&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Ja, Risiko in der Situation w&auml;re einfach unn&ouml;tig gewesen. Ich war von der Pace gut dabei und lag direkt hinter Dennis im Schwesterauto. Aber mein Verfolger hat sich irgendwann durchgedr&uuml;ckt. Ich wusste aber auch, dass er in der Meisterschaft keine Rolle spielt. Ich habe ihn dann auch ziehen lassen, dabei ist die Corvette aber auch fast an mir vorbeigekommen. Ich habe mich in der ersten Kurve dann wieder vorbeibremsen k&ouml;nnen. Durch diese Fights haben alle ein bisschen zu k&auml;mpfen, wenn du einmal neben der Linie bist. Da sammelst du so viel Gummiabrieb auf. Und dann war die Corvette auf den Geraden auch sehr stark und ich musste vor Kurve eins ein paar Runden lang jedes Mal die T&uuml;r zuschmei&szlig;en, konnte deshalb aber nicht auf der Ideallinie fahren und hatte immer wieder Dreck auf den Reifen. Das war ein Teufelskreis. Nachdem ich mich gel&ouml;st hatte, fuhr ich die Pace der Vorderm&auml;nner.<\/p>\n<p><strong>Am Hockenheimring k&ouml;nntet ihr bereits Meister werden. Das w&auml;re eine ganz besondere Location&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Meine Familie ist meistens dabei, aber es kommen sicherlich noch mehr Leute. Es wird ein mega Wochenende f&uuml;r uns, denn es ist auch das gro&szlig;e Heimspiel des Teams. Da werden sehr viele G&auml;ste vor Ort sein, das wird sicherlich sehr speziell und ich freue mich jetzt schon darauf. Ich w&uuml;rde die Strecke nicht als st&auml;rkste f&uuml;r den Audi bezeichnen. Aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass der R8 LMS da auch um den Sieg fahren kann. Deshalb bin ich optimistisch. Das ADAC GT Masters ist dieses Jahr so eng zusammen. Wir dachten, am Red Bull Ring geht nichts f&uuml;r uns, und dann hatten wir dort ein gutes Wochenende. Die Balance of Performance haben sie sehr gut im Griff, auch Kompliment daf&uuml;r. Deshalb denke ich, dass das Feld auch dort eng beisammen sein wird. Klar ist der Meistertitel greifbar nah, aber wir m&uuml;ssen uns einfach auf unseren Job konzentrieren und ein sauberes Wochenende hinter uns bringen. Das ist das, was in unseren H&auml;nden liegt, alles andere k&ouml;nnen wir nicht beeinflussen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein neues Kapitel im Sommerm&auml;rchen: Patric Niederhauser und sein Teamkollege Kelvin van der Linde sind mit einer Topleistung in beiden Rennen und Qualifyings dem Traum Titelgewinn ein geh&ouml;riges St&uuml;ck n&auml;her gekommen. Wie auch schon in Zandvoort waren die Wetterbedingungen alles andere als einfach. 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